Die Energiebranche befindet sich seit mehreren Jahren in einem tiefgreifenden Wandel. Klimaziele, neue gesetzliche Vorgaben und technologische Entwicklungen verändern die Rahmenbedingungen spürbar. Für Energieversorger bedeutet das, sich stetig weiterzuentwickeln und gleichzeitig Stabilität zu gewährleisten. Die gasuf sieht diesen Wandel nicht nur als Herausforderung, sondern auch als Aufgabe, Verantwortung zu übernehmen und Orientierung zu geben.
Versorgungssicherheit als Grundlage
In den vergangenen Jahren war die Branche von erheblichen Unsicherheiten geprägt. Die Corona-Pandemie, die Energiekrise und neue regulatorische Anforderungen stellten Unternehmen vor große Herausforderungen. Für die gasuf stand dabei stets die Versorgungssicherheit im Mittelpunkt. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, setzte das Unternehmen auf eine frühzeitige und vorausschauende Beschaffung von Erdgas. So konnten Preisschwankungen abgefedert und die Gasversorgung auch in angespannten Marktphasen stabil gehalten werden.
„Während andere Anbieter in Schwierigkeiten gerieten, konnten wir die Versorgung unserer Kunden jederzeit sicherstellen“, sagt Geschäftsführer Thomas Merker. „Unsere Entscheidung, beim Gaseinkauf auf eine risikominimierte Strategie an den Terminmärkten zu setzen, hat sich im Rückblick als richtig erwiesen.“
Verlässlichkeit bildet damit eine zentrale Grundlage des unternehmerischen Handelns.
Wärme im Fokus der Weiterentwicklung
Parallel zur Sicherstellung der Versorgung hat die gasuf ihr Geschäftsmodell weiterentwickelt. Der Blick richtet sich heute stärker auf das Thema Wärme. Hintergrund ist die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung, die in den kommenden Jahren eine entscheidende Rolle spielen wird.
„Die Zukunft der Energieversorgung liegt in der klimafreundlichen Wärme“, erklärt Thomas Merker. Dabei verfolgt das Unternehmen einen technologieoffenen Ansatz. Grüne Gase wie Wasserstoff oder Biomethan werden ebenso berücksichtigt wie andere Lösungen, etwa Nahwärmenetze auf Basis von Wärmepumpen, Holzhackschnitzel oder Pellets. Entscheidend ist, dass die jeweilige Lösung zu den lokalen Gegebenheiten passt.
Individuelle Lösungen statt Standardkonzepte
Ein zentrales Element des Selbstverständnisses der gasuf ist die Entwicklung maßgeschneiderter Wärmekonzepte. Statt auf einheitliche Lösungen zu setzen, werden individuelle Ansätze für Kommunen und Kunden erarbeitet. Diese reichen von klimaneutralen Gasprodukten über Biomethan-Netze bis hin zur Wärmelieferung aus Nahwärmenetzen.
Erdgas wird dabei weiterhin als Übergangslösung gesehen, solange neue Systeme noch nicht flächendeckend zur Verfügung stehen. Gleichzeitig bilden die bestehenden Gasnetze eine wichtige infrastrukturelle Grundlage, um perspektivisch auch andere Energieträger wie grüne Gase oder Wasserstoff transportieren zu können.
Verantwortung für Region und Mitarbeiter
Neben der technischen Weiterentwicklung spielt auch die Rolle als Arbeitgeber und regionaler Partner eine wichtige Rolle. Die gasuf beschäftigt rund 50 Mitarbeiter und versteht sich als stabiler Arbeitgeber in der Region. Gleichzeitig sieht sich das Unternehmen in der Verantwortung, Kommunen und Kunden verlässlich durch den Transformationsprozess zu begleiten.
„Haben Sie Vertrauen in einen erfahrenen Partner“, gibt Thomas Merker den Kunden mit auf den Weg. Energie werde weiterhin sicher und verantwortungsvoll bereitgestellt werden.
